Das COACHING der Änderung

Nun sollte folgendes klar sein:

  • Es gibt viele Gründe, warum wir die Sachen auf unsere Art tun und es gibt genau so viele “Wahrheiten”, die wir uns und anderen darüber erzählen können.
  • Eine große “Wahrheit” ist: um mit sich selbst und anderen zufrieden zu sein, ohne sein inneres Gleichgewicht zu verlieren, muss man eine lebenslange Arbeit in Fairness auf beiden Seiten leisten.
  • Jede Disharmonie zwischen unseren Ressourcen (= was wir gut und leicht tun) und unseren Taten (was wir entscheiden zu tun, auch wenn das weder gut noch leicht für uns ist) führt uns zu inneren Konflikten.
  • Konflikte verursachen physischen und emotionellen Stress für uns und andere. Das löst unvermeidbar eine Spirale der Negativität aus, die sich durch eine simple Erkältung oder auch eine unheilbare Krankheit zeigen kann.
  • Wir können diese Spirale der Negativität zerbrechen, in dem wir lernen, uns bewusst und in Harmonie zu unserer Natur zu ändern.
  • Die unwiderlegbare “Wahrheit” ist: kein anderer kennt uns besser, als wir uns kennen und sicherlich kann kein anderer so viel Gutes für uns tun wie wir selber.

Damit wir “lernen”, durch Veränderungen gut mit uns selbst zu leben, müssen wir 3 Schritte machen:

  • sie verstehen und in die richtige Perspektive für uns stellen
  • sie bewusst und vollkommen (für den Teil der uns betrifft) akzeptieren
  • sie bis zur Vollendung für uns in die Tat umsetzen.

Auf dem Weg zu diesem Lernen, müssen wir uns u. a. 3 Herausforderungen stellen:

  • die Irritation, die aus den Unterschieden in Charakter, Meinungen, Blickwinkel, Werte, Glauben, Sitten, etc. entsteht
  • die Ängste, die mit dem Neuen verbunden sind (im Privaten, im Beruf, in der Schule, etc.)
  • durch dieses Lernen zu gehen und uns selbst gleichzeitig treu zu bleiben.

Darüber hinaus, wenn ein Diversitätsfaktor da ist:

  • die Irritation könnte tiefer sitzen, weil wir uns plötzlich von zu vielen Elementen überschwemmt fühlen könnten, deren Wirkung wir anfangs nicht einschätzen können
  • die Ängste könnten größer sein, weil wir zuerst das Gefühl haben könnten, dass wir die Kontrolle über unsere “normalen” (= unsere kleine, bekannte Welt) Reaktionen verlieren, oder wir nicht wissen, wie unsere Botschaften empfunden werden (= werden wir verstanden und „akzeptiert”? oder missverstanden und “abgelehnt”?). Werden wir das schaffen oder nicht (= wird das ein Erfolg sein, wie eine gute Note in der Schule, oder ein Misserfolg, das heißt noch eine schlechte Note?), etc.
  • die erste natürliche Reaktion (bewusst oder nicht) wird uns auf die Suche nach einem “ gemeinsamen Raum” führen. Daher könnten wir uns „in Gefahr” fühlen, bis wir ihn gefunden haben. Anders gesagt, und wie es bei Urängsten üblicherweise der Fall ist, könnten wir jede Art von Reaktion haben, die gleichwertig sind zur Wichtigkeit dessen, was im Spiel ist (Werte, Glaube, etc.)
  • wenn unser Alarmsystem aufhört zu klingeln, sind wir meistens bereit, Platz für dieses “vielfältige Neue” zu machen. Es ist auch die Zeit, wo wir anfangen, das positive Potential der Diversität zu sehen und können es in unser Lebensschema eingliedern.