Lebensbereiche

Leben: es ist ein wunderschönes Abenteuer, dessen Anfang und Ende wir nicht beeinflussen können. Wir können jedoch lernen, jeden Tag etwas besser mit ihm umzugehen. Egal an welchem Punkt Sie heute angekommen sind, wenn Sie diese Zeilen lesen, könnte es sein, dass Sie schon den Bedarf spüren, "etwas" zu ändern. Vielleicht ist die Zeit gekommen, die Auswirkungen der Veränderungen, die Sie der Familie oder dem Beruf zu Liebe vorgenommen haben, durch einen “Scanner” gehen zu lassen. Damit könnten Sie auch besser sehen, was die emotionalen Kosten sind, die für Sie aus diesen Änderungen entstanden sind und wie hoch sie geworden sind.
Wir können dieses "etwas" identifizieren und die Justierungen vornehmen, die Sie für gut und machbar halten. mehr

Ob wir gläubig oder agnostisch sind, wir haben uns alle mindestens einmal gefragt, was der „Sinn“ unseres Lebens ist. Das bedeutet, dass wir wissen wollten, wie es auch natürlich ist, in welche Richtung wir gingen/gehen. Wenn Sie Ihren Parcours geändert haben oder wenn Sie sich etwas „verloren“ fühlen, ist es wichtig, dass Sie verstehen warum und dass Sie sich wieder über Ihr Ziel bewusst werden. Anders gesagt: in welche Richtung Sie gehen wollen und, vor allem, gehen können.
Wir können sehen, wie Sie gelernt haben, “die Zeichen zu lesen”, damit Sie ans Ziel kommen, wie es nach Ihrem originalen Plan vorgesehen war.

Unabhängig von der Lebensreise, die wir unternehmen, ist eines sicher: wir werden Reisegefährten haben. Wie bei jeder Reise können wir allein wegfahren, oder mit jemandem, und “unterwegs” andere Leute kennen lernen, mit denen wir in Kontakt bleiben möchten. Manchmal werden einige dieser Reisegefährten “Lebensgefährten“. Manchmal aber auch nicht. Vielleicht war ihr Weg ganz anders als unserer, so dass wir wichtige Umleitungen genommen haben, um mit denen zusammen zu sein. Das bedeutet, dass es für uns wichtig war, obwohl diese Umleitungen uns von unserem Ziel entfernt haben. Zu wissen “wer ist wer” in Ihrem Leben, erlaubt Ihnen, besser zu verstehen, was Sie geteilt haben und was Sie nicht teilen konnten, weil das gegen Ihre Natur ging.
Wir können sehen, “Wer ist Wer” in Ihrem Leben und nach den wichtigen Lektionen schauen, die Sie mit einem oder dem anderen gelernt haben, damit Sie Ihre Reise ruhiger fortsetzen können.

Schule: ähnlich wie es in der Familie passiert, können wir in der Schule Glück haben und Lehrer bekommen, die uns erlauben, unsere Stärke zu nutzen und uns auch beibringen, wie man mit seinen „Schwächen“ umgehen kann. Wenn das der Fall ist, wird die Schule wie ein ideales “Sprungbrett” für jede Art von “Sprüngen”, die wir im Leben machen werden. Es kann allerdings auch unser erster “Garten des Grauens” werden, wenn die Lehrer nicht angemessen vorbereitet sind (z.B. wenig Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen haben, niedrige Motivation oder einfach die falsche Karriere gewählt haben, usw.), ihren Beruf gut auszuüben.
Darüber hinaus kommt in den heutigen Klassen, neben dem konventionellen Lernen, das Lernen hinzu, das mit der Integration der Diversität verbunden ist. Interkulturelle Klassen sind eine große Herausforderung für jedes Mitglied des “schulischen Dreiecks”: Schüler, Lehrer und Eltern haben dementsprechend viel “Arbeit”, die Bedürfnisse aus jeder Seite zu verstehen und sich auf gute Lösungen für ein friedliches Miteinander zu einigen.
Wir können sicherlich einen Weg finden, damit Sie ein zufriedener Schüler/Lehrer/Schulleiter werden, oder auch ein Elternteil, welches entspannt das Schulleben seiner Kinder betrachtet. mehr

Beruf: darunter versteht sich üblicherweise die Tätigkeit, für die wir bezahlt werden und/oder der Ort, wo wir sie ausüben. Egal was für einen Beruf wir haben, die Chancen, dass wir mit Leuten zu tun haben, sind hoch. Wenn aber unser “Päckchen” von Familien- und Schuldramen zu schwer ist, könnten wir die Neigung haben, unsere Frustration mit den Kollegen und/oder Vorgesetzten „auszugleichen“.
Unabhängig vom Faktor Alter, zwei Art von Kämpfen schlummern häufig hinter der Szene vieler Arbeitsplätze:

  • Kampf nach einem Wettbewerbsmuster, in dem wir das reproduzieren könnten, was wir schon mit unseren Geschwistern (oder direkt Gleichwertigen) gelebt haben, wobei wir dieses mal auf die Anerkennung (“vergleichbar” zur Liebe oder Zuneigung unserer Eltern) der Vorgesetzten zielen.
  • Kampf nach einem Machtmuster, in dem wir zu Konfrontationen mit unseren Vorgesetzten (neue Autorität für uns) kommen könnten, wie wir früher gegen unseren Eltern (auch einen davon) oder väterlichen Figuren gemacht haben. mehr

Die Diversität im Beruf kann friedlich ablaufen, aber üblicherweise ist es nicht von Anfang an der Fall. Hier ist das Wichtigste aus meiner Erfahrung:

  • Wir können uns auf Erfahrungen vorbereiten, die mit der Diversität zu tun haben. Allerdings, bevor wir sie nicht persönlich erleben, verstehen wir nicht, was sie bedeuten.
  • Jede Vorbereitung, die wir im Vorfeld machen, ist erst wie eine virtuelle Brücke zur anderen Kultur.
  • Mit der Diversität tatsächlich zu tun zu haben ist aber vergleichbar mit einer echten Brücke, deren Länge, Größe und Statik direkt dem Volumen der Bedürfnisse und Informationen entsprechen, die es uns gelingt mit dem, der auf der anderen Seite der Brücke steht, auszutauschen.
  • Genau wie es beim Bau einer echten Brücke üblich ist, braucht man viel Zeit und Arbeit von jedem Beteiligten am Projekt. Anpassungen aller Art könnten sich als notwendig erweisen, manchmal kommt die Arbeit nicht zum Ende oder wird einfach eingestellt.
  • Auch wenn die Brücke schön und solide da steht, sollten wir immer im Kopf behalten, dass es eine Brücke ist, die wir gebaut haben, um an die andere Seite zu kommen und dass sie viel “Wartung“ braucht.
  • Die Brücke ist der “gemeinsame Raum” und ihre 2 Seiten sind unsere Individualität und die unseres Partners.

Wir können feststellen, was hinter Ihren Konflikten im Beruf steht und Lösungen finden, die fair für Sie und letztendlich auch für Ihre Berufskollegen sind. mehr

Liebe: zusammen mit dem Leben, ist sie das “größte Rätsel” aber auch, unmittelbar nach unseren Urängsten und Lebensbedürfnissen, die größte Quelle unserer Energie zum “laufen”.
Leider, laufen wir häufig eher “hinter Schwierigkeiten” her als nach der höchst bereichernden Erfahrung, die wir machen können. Der größte Teil dieser Schwierigkeiten, vor allem in den westlichen Gesellschaften, kommt aus künstlichen Parametern von “Liebesprototypen”, die mehr mit der Art zu tun haben, wie unsere Wirtschaft funktioniert, als mit der Art wie unsere Gefühle es tun.
Infolgedessen neigen wir dazu, zu sagen, dass wir verliebt in jemandem sind, wenn diese/r jenen Parametern entspricht. Bewusst oder nicht, suchen wir nach diesen perfekten “Liebesobjekten” und/oder versuchen wir, sie an dieses “Schema der perfekten Liebe” anzupassen. Da unsere Natur auch ihre Meinung hat, projizieren wir gewöhnlich dazu unsere Liebesbedürfnisse und laufen unermüdlich hinter ihrer Befriedigung her. Daher sind Dramen in diesem “Lebensbereich” häufig zwischen den “ersten 3”, ohne einen Partner zu sein, ist für Viele eine “reelle” Behinderung und die Zahl der Scheidungen von den “Imperfekten” steigt weiter und weiter.
In der Tat sollten wir uns von diesem künstlichen Liebesschema trennen, das alle Gewichte und Maße der “Liebesobjekte” diktiert, und uns nach einer persönlichen Wahl richten, die unser Potential als “Liebessubjekte” frei entfalten lässt.
"Liebessubjekte” verhalten sich in einer natürlichen und angenehmen Art zu einander, kommunizieren auf verschiedene Weisen, von der Telepathie bis zur harmonischen Sexualität, respektieren ihre eigene Individualität/en und arbeiten zusammen für ein gemeinsames Wachstum. mehr

Diversität in Partnerschaften: aus meiner Erfahrung und der von vielen Freunden und Klienten möchte ich einer Legende widersprechen. Dass man gut, oder besser, nach dem Sprichwort lebt „kaufe deines Nachbarns Rind und freie deines Nachbarns Kind“.
Wahr und falsch!
Natürlich kostet es uns weniger Mühe, uns mit Menschen vertrauter Werte und Sitten zu verstehen.
Jedoch, genau diese Vermutung kann falsche Erwartungen auslösen. Mit denen kommt üblicherweise auch die Frustration, die ihrerseits uns in Konflikte geraten lässt. Den Rest kennen wir.
Neurowissenschaftler verschiedener Schulen wären sich einig, dass wir ganz natürlich ein anderes “Programm“ im Kopf aufmachen, wenn wir merken, dass wir vor einem völlig Fremden stehen. Es ist genau dieser natürliche Mechanismus, der auf unseren Urinstinkten basiert, der uns letztendlich eine größere Entwicklung erlaubt, als jede andere Kombination es tun würde.
Wie im Beruf oder in der Schule, dieses Vorgehen läuft gut, wenn zwei Personen ihren “gemeinsamen Raum“ finden, bewusst und respektvoll ihre Unterschiede akzeptieren und offen bleiben zu dauernden Justierungen.
Wir können nach Ihrem Liebesschema schauen und sehen, ob Ihre Schwierigkeiten aus einer “Überdosis” von Perfektion oder Diversität entstanden sind und an neuen Lösungen arbeiten.